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Warum als Ü60 Die Linke wählen?

Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin

Nur Die Linke tritt für Gute Rente im Alter und gegen die unverschämten Kürzungsvorhaben der CDU/SPD-Regierung ein. Die Rente muss für ein gutes Leben reichen und den Lebensstandard im Alter sichern:

  • Rentenniveau auf 53 % erhöhen (das bedeutet 10% Rentenerhöhung für jetzige und zukünftige Rentner*innen)
  • 1.400 Euro Mindestrente
  • Solidarische Erwerbstätigenversicherung und Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze (alle werden an der Finanzierung der Rente beteiligt, auch die Wohlhabenden)

Die Linke setzt sich für Gesundheit & Pflege ein:

  • Aufbau kommunaler Gesundheitszentren in allen Regionen für kurze Wege zum Arzt im ländlichen Raum
  • Mehr Unterstützung pflegender Angehöriger

Die Linke will Wohnen bezahlbar machen durch: 

  • Mietendeckel in allen Bundesländern
  • Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne

Preise runter. Für ein bezahlbares Leben.

Die Linke setzt sich für Frieden und Abrüstung ein:

  • Milliardenbeträge für soziale Sicherheit und friedliches Miteinander statt für Aufrüstung und Krieg
  • Abschaffung der Wehrpflicht, keine Enkel in den Krieg 

Deswegen: 

Am 6. September 2026 Die Linke in Sachsen-Anhalt wählen 

Am 20. September Die Linke in Berlin wählen

Am 20. September Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern wählen. 

Mythen und Fakten zur Rentenpolitik

Veranstaltung der BAG Senior*innenpolitik am 17. September

Die Bundesregierung will nach der Sommerpause mit dem Angriff auf das Rentensystem die Zerstörung des Sozialstaats weiter fortsetzen. Darüber verbreiten Bundesregierung, Experten und Wirtschaftsverbände viele Mythen zur Rente und verdrehen Fakten. 

Dazu führt die BAG Senior*innenpolitik  am 

17. September 2026 von 16 bis 17:30 Uhr

eine Veranstaltung online per Zoom durch.

Es wird zwei Vorträge geben von:

Sarah Vollath, Rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag:  Aktuelles zur Rentenpolitik aus dem Bundestag

Sabine Skubsch, BAG Senior*innenpolitik: Mythen und Fakten zur Rentenpolitik

Den Zugangsilnk zu der Veranstaltung erhaltet ihr auf Anfrage unter seniorinnen@bag.die-linke.de. An die Mitglieder der BAG-Senior*innenpolitik wird der Link rechtzeitig verschickt.

Teilhabe heißt Mobilität und gute Infrastruktur

Die Linke Landessenior*innenkonferenz in Sachsen

Die LAG Seniorinnen und Senioren bei Die Linke Sachsen lädt herzlich zur Landessenior*innenkonferenz am 24. Oktober von 10 bis 15 Uhr in die Galerie Kub in Leipzig ein. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus dem Land und Kommunen wollen wir uns verständigen, wie es besser gelingen kann gesellschaftliche Teilhabe durch bessere Mobilität und guter Infrastruktur zu sichern. Ein Thema das alle bewegt, egal ob jung oder alt.

Alle sind willkommen, egal ob Genoss:innen oder Interessierte

Zur Arbeit der LAG Seniorinnen und Senioren

Der Fokus der LAG Seniorinnen und Senioren richtet sich sowohl auf die innerparteiliche Vernetzung als auch auf die Erarbeitung von Positionen zu einer gerechten Seniorenpolitik.

Auch der Austausch mit den jungen Genoss:innen innerhalb der Partei und des Jugendverbandes gehört zur Arbeit der LAG und ihrer Unterstrukturen. Das Generationencafé der AG Senior*innen der Linken Leipzig und der Linksjugend Leipzig ist ein Austauschformat, das zum Dialog anregt, um gemeinsame Perspektiven zwischen den Generationen zu entwickeln. Dieses Format fand bisher zweimal statt.

Bei dem ersten Treffen im Herbst 2025 wurde das Thema „Frieden“ besprochen. Nach einem Eingangsstatement jeweils der AG Senior:innen und der Linksjugend konnten in einer gemeinsamen Diskussion die Perspektiven zwischen den Generationen ausgetauscht werden. Dabei standen aktuelle Krisengebiete, die neue Blockkonfrontation, Frieden in einer zunehmend multipolaren Weltordnung und die neue Wehrpflicht im Mittelpunkt. Während die älteren Genoss:innen vor allem aus ihren Erinnerungen an die Zeit des Kalten Krieges und das Aufwachsen innerhalb einer dauerhaft angespannten Krisensituation berichteten, stand bei den jüngeren Genoss:innen die Angst vor einer neuen Wehrpflicht sowie die neuen Konfliktherde in der globalen Politik im Mittelpunkt. Was die beiden Generationen verbindet, ist eines: die Angst vor einer eskalierenden Weltlage, die vor allem diejenigen trifft, die sich nicht davon freikaufen können.

Zum zweiten Generationencafé luden die Linksjugend Leipzig und die AG Senior*innen im Frühjahr 2026 ein. Diesmal wurden die Pläne der Bundesregierung zur neuen Rentenreform besprochen. Dabei trafen sich die Positionen der verschiedenen Generationen vor allem bei einem: der Angst vor der Zukunft und der Wut über die aktuelle politische Ausrichtung der Bundesregierung. Die Angst davor, zukünftig nicht mehr vom staatlichen Rentensystem leben zu können, und die Wut darüber, dass die Bundesregierung in diesem Bereich lieber einspart, als sich den Herausforderungen des demografischen Wandels wirklich zu stellen und langfristig nachhaltige und sozial gerechte Konzepte vorzulegen, die die staatliche Rente sichern können. Stattdessen wird ein Generationenkonflikt konstruiert, in welchem die Bedürfnisse von Alt und Jung gegeneinander ausgespielt werden sollen.

Das ist fatal und ermutigt dazu, die intergenerationale Vernetzung und die gelebte Solidarität innerhalb der Linken, aber auch gesamtgesellschaftlich, weiter voranzubringen. Nur durch gemeinsamen Dialog, das Öffnen für die Positionen der anderen und die Bereitschaft, sich gegenseitig auf Augenhöhe zu begegnen und sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen, kann diese gelebte Solidarität entstehen.

Deshalb laden am 27. September die AG Senior*innen Leipzig und die Linksjugend Leipzig erneut zum Generationencafé ein. Im unmittelbaren Vorfeld des 3. Oktobers, des Tages der Deutschen Einheit, soll es um das Thema Ost-West und das wiedervereinigte Deutschland gehen.

Benachteiligung der gesetzlich Pflegeversicherten beenden

Pressemitteilung von Sören Pellmann

„Es ist völlig absurd, die Gesellschaft bei der Pflege zu teilen und zwei getrennte Versicherungssysteme zu betreiben – zumal privat Pflegeversicherte seltener pflegebedürftig sind als gesetzlich Versicherte. Das hängt damit zusammen, wer sich privat versichern darf. Es sollte niemanden überraschen, dass dann das eine System notleidet und das andere gigantische Rücklagen aufbaut – bei sogar niedrigeren Beiträgen. Dieser Geburtsfehler der Pflegeversicherung ist wirklich niemandem zu vermitteln und muss endlich beendet werden“, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag zu den Äußerungen von Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Pellmann weiter:

„Herr Brysch hat völlig recht, wenn er eine Integration der Privatversicherten in die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten fordert. Die Rücklagen in der privaten Pflegeversicherung sind nach den Zahlen der PKV sogar noch höher: Sie lagen bereits 2024 bei 57,39 Milliarden Euro und mittlerweile wohl schon deutlich über 60 Milliarden. Umso dringlicher und sinnvoller ist die Forderung, dieses ungerecht angehäufte Geld für die Beitragsstabilisierung aller Pflegeversicherten einzusetzen.

Natürlich wird die Lobby der privaten Krankenversicherung nun wieder schreien, dass das alles gegen die Verfassung verstoße. Das Bundesverfassungsgericht selbst hat aber in einem Urteil von 2001 bereits den Hinweis gegeben, dass die Zuordnung der Versicherten zu den beiden Versicherungssystemen nur 'unter dem Gesichtspunkt einer ausgewogenen Lastenverteilung' zulässig ist. Das Problem ist also nicht die verfassungsrechtliche Zulässigkeit, sondern der fehlende politische Wille der Koalition, endlich für eine ausgewogene Lastenverteilung zu sorgen.“

Eine solidarische Pflegeversicherung für alle

Pressemiteilung von Evelyn Schötz

"Die Idee eines Finanzausgleichs zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung geht in die richtige Richtung. Aber statt die Schieflage zwischen beiden Systemen punktuell auszugleichen, sollten wir sie grundsätzlich beheben. Es kann auf Dauer nicht funktionieren, dass Menschen mit tendenziell höheren Einkommen und geringerem Pflegebedarf in einem eigenen System versichert sind, während die soziale Pflegeversicherung einen deutlich größeren Teil der Last trägt. Wir brauchen deshalb eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen – auch diejenigen, die heute privat versichert sind", erklärt Evelyn Schötz, Sprecherin für Pflege der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Finanzierungslücke der Pflegeversicherung und zum Vorschlag eines Finanzausgleichs zwischen sozialer und privater Versicherung. Schötz weiter:

"Entscheidend ist dabei nicht nur, wie hoch der Beitragssatz ist, sondern auch, welche Einnahmen überhaupt für die Beitragsberechnung herangezogen werden. Löhne und Gehälter werden heute nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt. Ob darüber hinaus zum Beispiel Kapitalerträge oder Mieteinnahmen beitragspflichtig sind, hängt vom jeweiligen Versicherungsstatus ab. Solidarität heißt für uns als Linke: Alle zahlen nach ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit ein – unabhängig davon, ob ihr Einkommen aus Arbeit, Kapital oder Vermietung stammt. Und alle können sich im Pflegefall auf die gleiche Absicherung verlassen."

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