Der Internationale Tag der älteren Menschen 2026 in Rostock
Anlass für Gesprächskontakte
In den Mittagsstunden des 1. Oktober präsentierten Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Senior*innenpolitik M-V aktuelle senior*innenpolitische Forderungen unserer Partei dem Publikum auf dem Rostocker Universitätsplatz.
Unterstützt von weiteren Genoss*innen und Sympathisant*innen protestierten wir gegen die von der Bundesregierung betriebene Politik des Sozialstaats-Abbaus sowie die damit verbundene Hochrüstung und Militiarisierung.
Bei den Gesprächen mit zahlreichen Passanten bestätigte sich das gemeinsame Interesse am Frieden. Unsere Mitglieder machten dabei deutlich: Der Verteidigungs-Auftrag der Bundeswehr lt. Grundgesetz ist zu gewährleisten. Eine Hochrüstung zur Steigerung der Rüstungsprofite, auch durch Rüstungsexporte und Kriegsbeteiligung ist konsequent abzulehnen.
Die Erfahrung des Tages unterstreicht den wachsenden Gesprächsbedarf, dem wir uns mit all unseren Erfahrungen weiterhin stellen werden. Die Mitglieder der LAG sind zuversichtlich, im Zuge des zu führenden Klärungsprozesses weitere Unterstützer*innen zu gewinnen.
Klaus Röber
Sprecher der LAG Senior*innenpolitik M-V
Teilhabe heißt Mobilität und gute Infrastruktur
Die Linke Landessenior*innenkonferenz in Sachsen
Die LAG Seniorinnen und Senioren bei Die Linke Sachsen lädt herzlich zur Landessenior*innenkonferenz am 24. Oktober von 10 bis 15 Uhr in die Galerie Kub in Leipzig ein. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus dem Land und Kommunen wollen wir uns verständigen, wie es besser gelingen kann gesellschaftliche Teilhabe durch bessere Mobilität und guter Infrastruktur zu sichern. Ein Thema das alle bewegt, egal ob jung oder alt.
Alle sind willkommen, egal ob Genoss:innen oder Interessierte
Zur Arbeit der LAG Seniorinnen und Senioren
Der Fokus der LAG Seniorinnen und Senioren richtet sich sowohl auf die innerparteiliche Vernetzung als auch auf die Erarbeitung von Positionen zu einer gerechten Seniorenpolitik.
Auch der Austausch mit den jungen Genoss:innen innerhalb der Partei und des Jugendverbandes gehört zur Arbeit der LAG und ihrer Unterstrukturen. Das Generationencafé der AG Senior*innen der Linken Leipzig und der Linksjugend Leipzig ist ein Austauschformat, das zum Dialog anregt, um gemeinsame Perspektiven zwischen den Generationen zu entwickeln. Dieses Format fand bisher zweimal statt.
Bei dem ersten Treffen im Herbst 2025 wurde das Thema „Frieden“ besprochen. Nach einem Eingangsstatement jeweils der AG Senior:innen und der Linksjugend konnten in einer gemeinsamen Diskussion die Perspektiven zwischen den Generationen ausgetauscht werden. Dabei standen aktuelle Krisengebiete, die neue Blockkonfrontation, Frieden in einer zunehmend multipolaren Weltordnung und die neue Wehrpflicht im Mittelpunkt. Während die älteren Genoss:innen vor allem aus ihren Erinnerungen an die Zeit des Kalten Krieges und das Aufwachsen innerhalb einer dauerhaft angespannten Krisensituation berichteten, stand bei den jüngeren Genoss:innen die Angst vor einer neuen Wehrpflicht sowie die neuen Konfliktherde in der globalen Politik im Mittelpunkt. Was die beiden Generationen verbindet, ist eines: die Angst vor einer eskalierenden Weltlage, die vor allem diejenigen trifft, die sich nicht davon freikaufen können.
Zum zweiten Generationencafé luden die Linksjugend Leipzig und die AG Senior*innen im Frühjahr 2026 ein. Diesmal wurden die Pläne der Bundesregierung zur neuen Rentenreform besprochen. Dabei trafen sich die Positionen der verschiedenen Generationen vor allem bei einem: der Angst vor der Zukunft und der Wut über die aktuelle politische Ausrichtung der Bundesregierung. Die Angst davor, zukünftig nicht mehr vom staatlichen Rentensystem leben zu können, und die Wut darüber, dass die Bundesregierung in diesem Bereich lieber einspart, als sich den Herausforderungen des demografischen Wandels wirklich zu stellen und langfristig nachhaltige und sozial gerechte Konzepte vorzulegen, die die staatliche Rente sichern können. Stattdessen wird ein Generationenkonflikt konstruiert, in welchem die Bedürfnisse von Alt und Jung gegeneinander ausgespielt werden sollen.
Das ist fatal und ermutigt dazu, die intergenerationale Vernetzung und die gelebte Solidarität innerhalb der Linken, aber auch gesamtgesellschaftlich, weiter voranzubringen. Nur durch gemeinsamen Dialog, das Öffnen für die Positionen der anderen und die Bereitschaft, sich gegenseitig auf Augenhöhe zu begegnen und sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen, kann diese gelebte Solidarität entstehen.
Deshalb laden am 27. September die AG Senior*innen Leipzig und die Linksjugend Leipzig erneut zum Generationencafé ein. Im unmittelbaren Vorfeld des 3. Oktobers, des Tages der Deutschen Einheit, soll es um das Thema Ost-West und das wiedervereinigte Deutschland gehen.
Die Bundesregierung will nach der Sommerpause mit dem Angriff auf das Rentensystem die Zerstörung des Sozialstaats weiter fortsetzen. Darüber… Weiterlesen
Am 19. Juli 2026 traf sich die LAG 60+links zu einem gut gesuchten Treffen in Stuttgart-Bad Canstatt. Zu Gast war unserer Parteivorsitzenden und… Weiterlesen
Die Linke Bundestagsabgeordnete Sarah Mirow: "Ich bin fassungslos darüber, was Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bauministerin Verena Hubertz… Weiterlesen







